OEE-Kennzahlen im MES-System
Gesamtanlageneffektivität automatisch berechnen

Die Formel dahinter

Wie sich die OEE zusammensetzt

Die OEE (Overall Equipment Effectiveness bzw. Gesamtanlageneffektivität) ist die zentrale Kennzahl, um die tatsächliche Produktivität einer Maschine oder Anlage zu bewerten. Sie ergibt sich aus der Multiplikation dreier Faktoren: Verfügbarkeit (geplante vs. tatsächliche Laufzeit), Leistung (Soll- vs. Ist-Geschwindigkeit) und Qualität (Gutteile vs. Gesamtproduktion).
Mit EVOperformance wird die OEE nicht manuell berechnet oder geschätzt, sondern kontinuierlich und manipulationssicher aus Echtzeitdaten ermittelt. Erst das Zusammenspiel aller drei Größen zeigt die reale Effektivität einer Anlage – eine isolierte Betrachtung, etwa nur der Maschinenlaufzeit, führt dagegen häufig zu falschen Schlussfolgerungen.

Verfügbarkeit, Leistung, Qualität

Die drei Faktoren im Detail verstehen

Verfügbarkeitsverluste entstehen durch Stillstände, Rüstzeiten oder Störungen. Leistungsverluste zeigen sich, wenn Anlagen langsamer laufen als vorgesehen, etwa durch Mikro-Stopps. Qualitätsverluste entstehen durch Ausschuss oder Nacharbeit.
EVOperformance ordnet jede Abweichung automatisch der passenden Kategorie zu, sodass Sie sofort erkennen, an welcher Stellschraube sich der größte Hebel für Verbesserungen befindet.

Vom Rohdatenstrom zur Kennzahl

OEE-Werte in Echtzeit statt am Monatsende

Statt OEE-Werte nachträglich und stichprobenartig zu ermitteln, erfasst EVOperformance die notwendigen Rohdaten direkt an der Maschine und führt sie fortlaufend zu aussagekräftigen Kennzahlen zusammen. Abweichungen werden so unmittelbar sichtbar, statt erst am Monatsende aufzufallen.
Die Auswertung steht dabei auf unterschiedlichen Ebenen zur Verfügung – pro Maschine, Schicht, Auftrag oder Fertigungslinie. So lässt sich gezielt einordnen, wo die größten Effektivitätsverluste tatsächlich entstehen.

Zahlen, die handeln lassen

OEE als Basis für kontinuierliche Verbesserung

Eine niedrige OEE ist kein Selbstzweck, sondern ein Startpunkt: Sie zeigt konkret, ob Rüstzeiten, Stillstände oder Qualitätsprobleme die größte Bremse sind. Auf dieser Grundlage lassen sich Maßnahmen im Rahmen von KVP oder Lean-Programmen gezielt priorisieren.
Durch den kontinuierlichen Abgleich von Ist-Werten mit früheren Perioden wird zudem sichtbar, ob eingeleitete Maßnahmen tatsächlich wirken.Die Auswertung steht dabei auf unterschiedlichen Ebenen zur Verfügung – pro Maschine, Schicht, Auftrag oder Fertigungslinie. So lässt sich gezielt einordnen, wo die größten Effektivitätsverluste tatsächlich entstehen.

Einordnung der eigenen Werte

Welche OEE-Werte realistisch sind

Ein OEE-Wert von 100 % ist in der Praxis kaum erreichbar und auch nicht das Ziel jeder Fertigung. Vielmehr geht es darum, den eigenen Ausgangswert zu kennen und ihn kontinuierlich zu verbessern – angepasst an Branche, Maschinentyp und Fertigungsart.
EVOperformance liefert dafür die notwendige Datengrundlage, damit Verbesserungen nicht auf Schätzungen, sondern auf tatsächlichen Messwerten beruhen.